Digitalisierung von Dias und Negativen

Gerne digitalisieren wir Ihre analogen Bildmaterialien. Dias, Farbnegative und SW-Negative bringen wir in digitale Form mit bis zu 40 Megapixeln Auflösung. Die Größe des Ausgangsmaterials kann dabei bis 18x24cm betragen.

 


Die digitale Fotografie ist zwischenzeitlich weit fortgeschritten. Auflösung und ISO-Zahlen der modernen Kamerasensoren sind analogem Filmmaterial soweit enteilt, dass in der heutigen Zeit nur noch in wenigen speziellen Fällen, sei es aus Liebhaberei oder aus künstlerischem Interesse, auf das alte Medium zurückgegriffen wird. Bringt man nun den Zeitraum von analoger Fotografie und der digitalen Verarbeitung dieses Materials in Kongruenz, so fällt auf, dass der Wachwechsel zwischen analogem und digitalen gerade einmal 25 Jahre gedauert hat (ung. 1985-2010). Diese 25 Jahre waren die Einsatzzeit von  Scannern, welche das analoge ins digitale überführt haben. Es begann mit Trommelscannern, welche in der Lage waren Dia- und Negativmaterial in beliebiger Größe abzutasten und endete mit Tischscannern in die man Diamagazine, und Negativ-Filmrollen einlegen konnte.

Mit dem Abdriften der analogen Fotografie ins Nischendasein starben auch deren professionellen Digitalisierungsgeräte aus. So werden seit einigen Jahren nur noch Geräte für den Amateurmarkt produziert, dessen Ausgabequalität bescheiden ist und selbst diese werden technisch nicht mehr weiterentwickelt.

Vor nicht allzu langer Zeit stand ich vor der Aufgabe ein ganzes Dia-Archiv, welches über 40 Jahre gewachsen war, in digitale Form zu überführen. Eine Möglichkeit wäre nun gewesen einen passenden Scanner auf dem Gebrauchtmarkt zu erwerben um die Dias, sowie die Farb und SW-Negative einzuscannen. Dem standen drei Argumente entgegen. Zum Ersten sind die Geräte, welche meinem Anspruch genügen selbst auf dem Gebrauchtmarkt noch horrend teuer, zum zweiten ist die Einrichtung- und Scanzeit bei 2500 Motiven nicht zu unterschätzen und zum dritten befindet sich eine geeignete Ausrüstung schon in unserem Besitz. Man muss nur ein bisschen um die Ecke denken, dann kommt man auf die Lösung des Problems. 

Die professionelle Ausrüstung besteht aus einer Canon 5Ds mit 50mpx Auflösung, einem 100mm Makro Objektiv, sowie einer Lichtplatte, wie sie seit jeher zum Betrachten von Dias benutzt wird. Die Bildträger werden nun einfach durchleuchtet und Abfotografiert. Die Geschwindigkeit ist extrem hoch und das Ergebnis für unsere Ansprüche hochwertig. Das einzige Problem ist die Vorbereitung des Bildmaterials. Diascanner der letzten Generation besitzen einen sogenannten IR-Modus um Staub auf den Dias in den Scans zu markieren und automatisch auszumappen. Dies steht uns bei unserer Methode nicht zur Verfügung, so dass wir das Bildmaterial vor dem digitalisieren säubern und antistatisch behandeln müssen. Nun ist aus unserer Sicht dabei in der heutigen Zeit folgendes zu beachten. Große Sammlungen von Dias werden eher aus sentimentalen Gründen digitalisiert. Sei es die eigene Sammlung, welche man in der Vergangenheit über Jahre aufgebaut hat, sei es um die Sammlung eines Familienmitgliedes digital zu erhalten. Findet sich darin nun das ein oder andere Staubkorn, so tut es dem Zweck des Ganzen keinen Abbruch. Zumal man einzelnen, herausragenden Werken noch eine tiefergehende Behandlung angedeihen lassen kann. Natürlich ist dies mit mehr Aufwand verbunden, was die Kosten dafür steigen lässt.

Aus diesem Grunde bieten wir zwei verschiedene Qualitätsversionen an:

· Als mediumres-Scan mit ungefähr 3500x2500px und keiner speziellen Staubbehandlung.
· Als highres-Scan mit ungefähr 7000x5000px und Entstaubung und Entfleckung.

 

Hier ein Beispiel für die mediumres Variante, welche für viele Einsatzzwecke ausreichend ist (Das Bild ist in original Auflösung eingebunden). Fusel und Staub lässt sich fast immer in der Nachbereitung des Bildmaterials leicht entfernen.